Startseite | Sitemap | ImmobilienINFO | Über | Presse | Impressum
Sie sind hier: Startseite // Vermieter

Mietausfallversicherung

Viele Vermieter leiden unter Mietausfällen und die Mietbetrügereien nehmen dramatisch zu. Über 2,3 Milliarden Euro betragen die Mietausfälle und die Tendenz ist steigend. Das Problem für den Vermieter ist, er erkennt im voraus nicht an der Nasenspitze, dass dieser Mieter ein Betrüger ist. Klagt der Vermieter seine zurecht zustehende Miete ein, dann vergeht viel Zeit bis seine Forderungen erfüllt werden. Aber auch der Klageweg bedeutet für den Vermieter hohe Kosten für einen Rechtsanwalt. Auch bei einer Räumung der Wohnung bleibt in der Regel der Vermieter auf die Kosten sitzen. Deshalb schließen viele Vermieter eine Mietausfallversicherung ab.

Die Vorteile einer Mietausfallversicherung
Diese Versicherung hört sich verlockend an, die Mietausfälle werden kompensiert. Die Gebühr einer Mietausfallversicherung beträgt in der Regel 2 % von der Jahresnettomiete. Das bedeutet, dass der Vermieter seinen Mietausfall bis zu 12 Monaten erstattet bekommt. Das Ziel einer Mietausfallversicherung ist, das Risiko für den Vermieter abzusichern. Auch Leerstände von Wohnungen nach einem Brand werden von einer Mietausfallversicherung übernommen. Bei Mietbetrügern, bei denen komplette Mietausfälle bestehen, kann auch solch eine Mietausfallversicherung greifen. Hier werden allerdings dem Mieter die Kosten der Miete und der Aufwendungen in Rechnung gestellt. Ein weiterer Pluspunkt bei einer Mietausfallversicherung ist, dass der Vermieter offensiv seine berechtigten Mietforderungen durchsetzen kann. So kommt der Vermieter schneller an sein Geld und das bei einem Service von 12 Monaten. Eine Mietausfallversicherung greift auch bei Schadensersatzansprüchen. Der Mieter hat gekündigt und übernimmt nicht den verursachten Schaden und ebenfalls nicht die im Mietvertrag vereinbarten Renovierungen. In diesem Fall werden ebenfalls die entstandenen Kosten von der Versicherung übernommen.

Nachteile
Wo es für den Vermieter Vorteile entstehen, gibt es auch einige Nachteile. Die
Mietausfallversicherung greift hier nur, wenn die Forderung nach einer Miete gerechtfertigt ist. Die Prozess- und Anwaltskosten die entstehen können müssen eventuell anteilsmäßig vom Vermieter mitgetragen werden. Verlorene Prozesse gehen zulasten des Vermieters.

Mietausfallversicherung im Vergleich
Die Gebühren einer Mietausfallversicherung werden jedes Jahr berechnet und sind also Jahresgebühren. Bei einer Versicherungssumme von 5.000 bis 15.000 Euro kann eine Mietausfallversicherung ab 54,99 bis 99,90 Euro im Jahr kosten. So eine Mietausfallversicherung bietet zwar keinen absoluten 100 % Schutz, aber es gibt für den Vermieter den Schutz vor zusätzliche Kosten und vor Mietausfällen von Mietbetrügern. Bei einigen Versicherungen werden die Mietausfallversicherungen auch Mietnomaden Versicherung genannt. Der Vermieter muss vor Abschluss einer Mietausfallversicherung auf das Kleingedruckte im Vertrag besonders gut achten. Mitunter versprechen Hochglanzpapiere einiges und dann beim Eintritt des Schadens gibt es Einschränkungen bei der Erstattung. Eine Mietausfallversicherung muss für alle Mietverträge aufkommen und hier darf es keine Einschränkungen geben. Die Laufzeit darf keine Zeitbegrenzung besitzen. Die Aufnahme für eine Mietausfallversicherung muss kostenlos erfolgen und darf keine versteckten Zusatzkosten enthalten. Ebenfalls darf solch eine Versicherung keine Bearbeitungs- und Änderungsgebühren beinhalten. Auch Mitgliedsbeiträge oder Kontogebühren müssen entfallen. Vor Abschluss einer Mietausfallversicherung sollte sich der Vermieter verschiedene unverbindliche Angebote einholen.

Noch ein Tipp, diese Mietausfallversicherung ist umlagefähig. Das bedeutet, dass diese Versicherung auf die Wohnungsmiete anteilsmäßig berechnet werden kann. So lassen sich diese zusätzlichen Kosten refinanzieren und der Vermieter geniest einen ausgesprochen guten Schutz vor Mietausfällen.